Der amerikanische Musikmogul Lou Pearlman ist zu einer Hafstrafe von 25 Jahren verurteilt worden. Grund dafür sind nicht etwa die unzähligen Boygroups wie ‘N Sync, die Backstreet Boys oder US 5, für deren Erfolg er maßgeblich verantwortlich war, sondern Millionenbetrug.
Über Jahrzehnte hinweg soll er Banken mit gefälschten Unterlagen getäuscht haben, damit sie in seine Scheinfirmen investieren. Insgesamt soll er seine Anleger so um rund 300 Millionen Dollar geprellt haben.
Der Richter räumt Pearlman allerdings ein, sich “freizukaufen”. Für jeweils eine Million Dollar, die er seinen Opfern zurückzahlt, würde ihm ein Monat erlassen. Auf diese Weise könnte er der 300 Monate langen Strafe entegehen. Da der Manager allerdings für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannt ist, gilt das als eher unwahrscheinlich.
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